ZUCKER - und unsere Gesundheit?


In meinem zweiten Blogeintrag geht es um das Thema Zucker!


Allgemeines


Im Jahr 2017/2018 konsumierte jeder Deutsche im Durchschnitt 34,8 kg Zucker, dies entspricht umgerechnet ca. 95 g/tgl. (Quelle: www.statista.com). Was für unseren Geschmacksinn ein wahres Highlight, ist für unsere Gesundheit leider pures Gift. Zucker kann eine Vielzahl von gesundheitlichen Beschwerden begünstigen. So sind z. B. Fettleibigkeit und Diabetes immer mehr auf dem Vormarsch.

Leider ist Zucker nicht immer so offensichtlich zu erkennen wie in Süßigkeiten, sondern wird von der Industrie gerne mal versteckt in Fertigprodukten. Wusstest Du, dass sich sogar in einem Brühwürfel Zucker versteckt??

Um hier getarnten Zucker zu erkennen, benötigt man oft einen geschulten Blick. Zuckerarten verbergen sich oft hinter Begriffen wie "-sirup", "-ose" oder "-dextrin". Oder aber die Industrie lässt es besonders "gesund" klingen, in dem man den Zucker als "natürliche Fruchtsüße" oder "Süße aus Früchten" bezeichnet.

Besonders auf dem Vormarsch - gerade in den USA - ist der Maissirup, er ist wesentlich billiger und süßt 6x stärker. In Deutschland kommt er bis jetzt - zum Glück - nur selten zum Einsatz.


Kinder


Immer stärker rücken auch Kinder ins Visier der Lebensmittelindustrie. Mittlerweile ist jedes 6. Kind in Deutschland übergewichtig und Übergewicht hat für fast alle Organe negative Folgen. Gerade die speziell für Kinder ausgezeichneten Lebensmittel enthalten besonders viel Zucker wie z. B. Kinderjoghurts. Zusätzlich sorgen hier natürlich noch besonders bunte Verpackungen oder sogar kleine Spielzeuge für einen Kaufanreiz. Hinzu kommt zudem, dass die Kinder sich immer weniger im Alltag bewegen. Ein Teufelskreis...


Erkrankungen


Doch was ist, wenn es quasi schon passiert und somit "zu spät" ist und man z. B. an Diabetes erkrankt ist? Hier kommt es darauf an, ob man an Diabetes Typ 1 oder Typ 2 erkrankt ist. Kurz und sehr oberflächlich erklärt: Typ 1 ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der es zu einer Reaktion des eigenen Immunsystems kommt. Dieser Typ manifestiert sich meist im Kinder-/Jugendalter. Typ 2 ist eher eine Alterserscheinung. Dieser Typ ist oft mit Übergewicht und dem Mangel an Bewegung verbunden bzw. Folge langjähriger Fehlernährung. An diesem Punkt kann eine Ernährungsumstellung sich sehr positiv auswirken. Natürlich es für den ein oder anderen einfacher zu Medikamenten zu greifen als den längeren und schwierigeren Weg einer Ernährungsumstellung zu gehen, aber ich kenne persönlich einige Berichte von Betroffenen wie eine Ernährungsumstellung sich positiv auf die Diabetes ausgewirkt hat und die Insulineinstellung sich deutlich verringern ließ.


Anregungen


Hier ein paar kleine Empfehlungen, damit es aber erst gar nicht soweit kommt:

  • generell den Haushaltzucker reduzieren

  • auf Fertiggerichte, Süßigkeiten, Softdrinks sowie Fruchtsaftgetränke möglichst ganz verzichten oder zumindest einschränken

  • andere Süßungsmittel wie Honig, Ahornsirup, Reissirup usw. gerne, aber sparsam verwenden

  • lieber Obst als ganze Frucht essen

Für Diabetiker Typ 2 hilft neben einigen Ernährungsempfehlungen u. a. auch: langsames Essen und das Essen gut kauen. Warum? Die erste Verdauung der Kohlenhydrate beginnt bereits im Mund. Durch gutes Kauen wird schon mehr als 30% der Verdauungsarbeit erledigt. Man ist demzufolge viel schneller satt, isst weniger, was eben auch zur Folge hat, das weniger Insulin ausgeschüttet wird.

Langsam - ohne Zeitdruck - Essen und gut kauen sollte im Übrigen jeder beherzigen, egal ob gesund oder krank. Dein Verdauungssystem wird es Dir danken.


Hinweis:


Ich weise darauf hin, dass der Artikel recht oberflächlich von mir gehalten wurde und weitaus mehr Erkrankungen durch Fehl- und Überernährung entstehen. Solltest Du weitere Fragen zu diesem Thema haben oder tiefer gehende Informationen benötigen, dann empfehle ich Dir, mich persönlich zu kontaktieren oder eine meiner Online-Beratungen (z. B. die Whatsapp-Beratung) zu buchen.


(Aufgrund der aktuellen Corana-Bedingungen finden Beratungen z. Zt. ausschließlich online statt)

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